Im Jahr 2015 traf sich der Stiftungsrat zu zwei Sitzungen. Insgesamt wurde für die Förderung von Projekten ein Betrag von rund 53.000 Euro durch das Gremium bzw. den Stiftungsvorstand bewilligt.
Bereits in Vorjahren hat der Stiftungsrat in seinen Sitzungen für Projekte im Jahr 2015 Förderungen in Höhe von rund 90.000 Euro zugesagt.
Somit belaufen sich die für 2015 verfügten Förderungen bisher auf insgesamt rund 143.000 Euro.
Projekte folgender Einrichtungen wurden im Jahr 2015 durch die Bürgerstiftung Ludwigsburg gefördert:
DRK-Kreisverband Ludwigsburg e.V.
Ökonomische Hospiz-Initiative im Landkreis Ludwigsburg
Freiheit in Kinderschuhen e.V.
Treffpunkt für interkulturelle Zusammenarbeit e.V.
Stiftung Hospiz Bietigheim-Bissingen
Kunstschule Labyrinth - Gruppenausstellung Ressourcen I
Förderverein für die Grundschulkinder in der Oststadt e.V.
Polnischer Kulturverein Ludwigburg e.V. - Einladung von Zeitzeugen
Polnischer Kulturverein Ludwigburg e.V. - Einladung Schülerchor
Die LUKE - Projekt zur Partizipation von Flüchtlingen
Verein der Östlichen Stadt e.V.
Interkommunale Kunstschule Labyrinth
Der DRK-Kreisverband Ludwigsburg e.V. baut mit seinem Projekt "Wir sind da beim DRK - Biz burayiz, DRK"- ein dauerhaftes Netzwerk für eine interkulturelle Nachbarschaftshilfe auf. Mit Hilfe der Bürgerstiftung werden hier zunächst türkische Ehrenamtliche für die Betreuung älterer Migranten gewonnen. ![]()
Der 1. Tanzclub Ludwigsburg e.V. ist ein Aushängeschild der Stadt Ludwigsburg. Zur Ausrichtung der Deutschen Meisterschaft bzw. der Weltmeisterschaft, die 2015 in Ludwigsburg stattfinden wird, hat der Club eine Förderung von der Bürgerstiftung Ludwigsburg erhalten. Durch optimale Rahmenbedingungen wie z.B. moderne Choreographie, Musik und Kleidung, soll an die bisherigen sportlichen Erfolge angeknüpft werden, damit die Tanzsportstadt Ludwigsburg auch künftig national sowie international positiv vertreten wird. ![]()
Um Hospizarbeit kümmert sich die Ökumenische Hospiz-Initiative im Landkreis Ludwigsburg. Im Rahmen des 20-jährigen Vereinsjubiläums honoriert die Bürgerstiftung Ludwigsburg diese in unserer immer älter werdenden Gesellschaft zunehmend wichtigere wertvolle Aufgabe mit einem Anerkennungsbetrag. ![]()
Freiheit in Kinderschuhen e.V. plant einen Zeitzeugen-Film zum geteilten Europa. Dieser Film soll Schulen und Begegnungszentren zur Verfügung gestellt werden und Jugendliche ansprechen. Es soll einen Dialog mit Zeitzeugen über europäische Geschichte anregen und das Demokratie- sowie Freiheitsverständnis stärken.![]()
Der Name des Projekts des Bürgertheaters lautet „Der Fall des Joseph Süß-Oppenheimer. Es wird eine Open-Air Inszenierung des Falles auf einem öffentlichen Platz stattfinden. Auch ein Tanztheater, Artistik, Videos und Barock-, Blas- sowie Volksmusik sind Teile des Projektes.![]()
Einen Alphabetisierungskurs für ältere türkische Migranten bietet der Treffpunkt für interkulturelle Zusammenarbeit e.V. an. Das Projekt "Lesen und Schreiben lernen im Alter" besteht aus zwei aufeinander aufbauenden Kursen. Es wird außerdem mit anderen sozialen Einrichtungen zusammengearbeitet. ![]()
KulturWelt e.V. plant eine Freie Inszenierung der „Räuber“ von Friedrich Schiller. Die Inszenierung soll einen kritischen Blickwinkel auf aktuelle Themen und Fragen unserer gesellschaftlichen Realität eröffnen. Neue Medien spielen hierbei eine wesentliche Rolle.![]()
Für den Waldorfschulverein e.V. fördert die Bürgerstiftung den Bau eines Aufzugs für den Festsaal. Es handelt sich um einen nachträglichen Einbau, der einen barrierefreien Zugang schafft.![]()
Im Projekt „gut leben – fair leben“, durchgeführt von der Fairtrade-Agendagruppe Ludwigsburg geht es um den gerechten und fairen Handel. Dieser und dessen Bedeutung soll durch kreative Beiträge der Öffentlichkeit präsentiert werden.![]()
Die Stiftung Hospiz Bietigheim-Bissingen hat den Zweck, den Hospiz-Gedanken in Bietigheim-Bissingen durch Förderung des Trägervereins Hospiz Bietigheim-Bissingen e.V. zu unterstützen. Zur weiteren Erfüllung der Ziele kam dem Verein eine Förderung der Bürgerstiftung Ludwigsburg zugute.
Eine tschechisch-deutsche Völkerverständigung und einen Dialog zwischen den Partnerstädten Ludwigsburg und Novy Jicin als Ziel hat die Gruppenausstellung „Ressourcen I“ und die Künstlerbegegnung Novy Jicin – Ludwigsburg“. Die interkommunale Kunstschule der Stadt Bietigheim, Kornwestheim und Ludwigsburg präsentierte eine Ausstellungsreihe zum Thema „Ressourcen“ mit insgesamt drei Ausstellungen. Parallel zu den Ausstellungen fanden Künstlergespräche statt.![]()
Der CVJM Ludwigsburg e.V. führte ein Partizipatives Theater für Jugendliche ab 12 Jahren durch. Es wurde mit dem Theaterkollektiv „Bwiezack“ kooperiert. Die Jugendarbeit im Bereich der kulturellen Bildung wurde mit der Theaterproduktion „ONE WAY TICKET. die reise zu einem selbstgemachten planeten“ erweitert. Auch die Zuschauer wurden während der Aufführung direkt miteingebunden.![]()
Das Projekt „Klasse 2000“ vom Förderverein für die Grundschulkinder in der Oststadt e.V. hat das Ziel, den Kindern wichtige Gesundheits- und Lebenskompetenzen zu vermitteln. Bei dem Projekt handelt es sich um ein Unterrichtsprogramm, in dem die Kinder essentielle Dinge wie z.B. richtige Ernährung und Bewegung erfahren. Mit dem Geld der Bürgerstiftung sollen die Erstklässler des Schuljahres 2015/16 in dieses Belangen unterrichtet werden.![]()
Der Theatersommer Ludwigsburg bzw. die Scala Kultur gGmbH hat zum 25-jähringen Jubiläum die Veranstaltungsreihe „Small is beautiful“ auf dem Programm. In einer multimedialen Ausstellung wird in alle Spielzeiten und auf die Gesamtentwicklung des Theatersommers, welcher das städtische Kulturleben seit 25 Jahren bereichert, zurückgeblickt. Auch Konzerte und Diskussionen werden Teil des Programms sein. Zudem gibt es einen Ausblick in die Zukunft des Theatersommers. Insgesamt sind mehr als 100 Veranstaltungen geplant![]()
„Die Schöpfung“ oder „Wie entstand die Welt“ sind Bezeichnungen für das aktuelle Projekt der Grundschule Hoheneck. Hierbei geht es um Theater, Tanz, Bildende Kunst, Sprache und Musik. In insgesamt 210 Workshop-Stunden erarbeiten alle 12 Klassen einen Beitrag, der in zwei Veranstaltungen in der Reithalle präsentiert wird. Ziel ist, dass Kinder möglichst früh lernen, wie Menschen mit unterschiedlichen kulturellen und religiösen Hintergründen und Vorstellungen wertschätzend zusammen leben können. ![]()
Für die Einladung von Zeitzeugen erhielt der Polnische Kulturverein Ludwigsburg e.V. Unterstützung durch die Bürgerstiftung. Diese wurden im Mai 2015 anlässlich der Enthüllung einer im Kunstzentrum Karlskaserne installierten Gedenktafel sowie der Eröffnung der Ausstellung „Blick in die Vergangenheit“ vom Kulturverein eingeladen. . ![]()
Die Ausstellung „Licht Tiefe zwischen Raum“ von Kurt Laurenz Theinert wurde durch den Kunstverein Ludwigsburg e.V. durchgeführt. Der Fotograf und Lichtkünstler schaffte mit seinen Installationen eine Veränderung des wahrnehmbaren Raumes. Lichtprojektionen lösten die Raumstrukturen auf und schafften neue Innen- und Außenräume. Zudem kreierte Theinert live auf einer Fassade des MIK eine Licht-Musikchoreographie.![]()
Der Polnische Kulturverein Ludwigsburg e.V. plant für November die Einladung eines polnischen Schülerchors. Die Veranstaltung, bei der 14- bis 18-jährige Mädchen auf dem Ludwigsburger Weihnachtsmarkt sowie im Residenzschloss polnische Lieder präsentieren, dient dem Kulturaustausch dienen, u.a. ist auch ein Treffen mit Schülern des Schiller-Gymnasiums geplant.![]()
Im Rahmen des „NaturVision Film Festivals“ präsentieren sich auf dem Arsenalplatz verschiedene Umweltschutzorganisationen sowie im Umwelt- und Nachhaltigkeitsbereich engagierte Gruppen. Dabei ist auch eine große Kochaktion mit geretteten Lebensmitteln geplant ist. ![]()
Die LUKE (Ludwigsburger Kulturkeller) möchte mit einem Pilotprojekt zur Partizipation von Flüchtlingen im LUKE-Alltag in Ludwigsburg lebenden Flüchtlingen die Möglichkeit geben, am gesellschaftlichen Leben, insbesondere der Kultur, teilzunehmen. Den Flüchtlingen soll eine Hilfestellung in ihrem neuen Lebensalttag und Umfeld gegeben werden, indem sie in Veranstaltungsvorbereitungen oder direkt in das Programm miteinbezogen werden.
22. Der Verein der Östlichen Stadt e.V. möchte mit dem Aufbau der Internetplattform „Nachbarnetz“ (www.nachbarnetz-lb.de), eine Art „Nachbarschaftshilfe“, sowie auch den Austausch über anstehende Veranstaltungen innerhalb eines Wohnquartiers, ermöglichen. Interessierte können sich dann über die Plattform zusammenschließen und direkt den persönlichen Kontakt zueinander herstellen. Starten wird das Projekt Anfang 2016 in den Modellquartieren City-Ost, dem Quartier oberhalb des Krankenhauses und dem Quartier oberhalb des Stadions. ![]()
Der Bürgervereins Eglosheim erhält für die Ausstattung des neuen Stadtteilzentrums in Eglosheim einen Zuschuss der Bürgerstiftung. Es entsteht ein neuer, barrierefreier Ort der Begegnung, der als interkultureller, intergenerativer und inklusiver Treffpunkt, allen Bewohnerinnen und Bewohnern des Stadtteils offen steht. Unter anderem können hier, neben einem Café, unterschiedlichste Beratungs- und Hilfsangebote sowie vielfältige Kurse und Gruppen genutzt werden. Die Räumlichkeiten in der Karl-Massa-Straße 3 werden derzeit bedarfsorientiert umgebaut. ![]()
Der christliche Förderverein Lubu beatz e. V. errichtet im Remise-Anbau der Villa BarRock ein interkulturelles Musikstudio. Das Studio soll Jugendlichen mit unterschiedlichstem kulturellem Hintergrund die Möglichkeit bieten, eigene Songs zu schreiben, aufzunehmen und auf die Bühne zu bringen. Besonders soll hier der Gesang in der eigenen Muttersprache gefördert werden. ![]()
Dem Netzwerkprojekt der „Offenen Bürgerschule“ möchte nun auch die Hirschbergschule Eglosheim beitreten. Dieses Netzwerk ist eine auf Dauer angelegte Arbeitsstruktur und umfasst derzeit 10 Schulen, verteilt in allen vier Regierungsbezirken. Die Hirschbergschule sieht sich hier in der Vorreiterrolle für Ludwigsburg, womit sie die Bürgerbeteiligung fördert, das Gemeinschaftsgefühl stärkt und damit vielfältige Chancen zur Weiterentwicklung ermöglicht. Zur Umsetzung dieses Projektes werden drei bis fünf Schuljahre geplant. ![]()